MILESGO
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Hotellerie, Handel und GewerbeS83

HLK-Energiemanagement im Hotel

Das Problem

HLK ist der größte Energieverbraucher im Hotel, doch Kältezentrale, VRF und Zimmergeräte werden weder gezählt noch aufgezeichnet; Einsparungen hängen vom Abschalten durch das Personal ab.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Kältemaschinen, VRV-/VRF-Klimasysteme, Gebläsekonvektoren (FCU), Wärme-/Kältezähler, Stromzähler über BACnet/IP / Modbus RTU / M-Bus und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an das Energiemanagementsystem, die GLT, Großbild-Dashboards (HDMI). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Kältemaschinen
  • VRV-/VRF-Klimasysteme
  • Gebläsekonvektoren (FCU)
  • Wärme-/Kältezähler
  • Stromzähler

Protokollweg

BACnet/IP / Modbus RTU / M-Bus → BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Daikin-VRV-Systeme über den HBS-Umsetzer anbinden; bei anderen Marken Gateway bzw. Schnittstelle des Herstellers klären.
  • Wandlerverhältnisse, Zählernummern und Faktoren in der Punktliste erfassen; falsche Faktoren sind die häufigste Ursache für Abrechnungsfehler.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
  • KPI-Definitionen (z. B. OEE-Komponenten oder kWh je Einheit) vor dem Dashboard-Bau mit dem Betrieb abstimmen.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Kältemaschinen, VRV-/VRF-Klimasysteme, Gebläsekonvektoren (FCU), Wärme-/Kältezähler, Stromzähler, angebunden über BACnet/IP / Modbus RTU / M-Bus. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: das Energiemanagementsystem, die GLT, Großbild-Dashboards (HDMI), die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Kältemaschinen, VRV-/VRF-Klimasysteme, Gebläsekonvektoren (FCU), Wärme-/Kältezähler, Stromzähler
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
das Energiemanagementsystem, die GLT, Großbild-Dashboards (HDMI) (BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Verbrauchsbaseline und AbweichungswarnungenPilot
  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose
  • Verbrauch nach Mieter, Abteilung oder Kostenstelle zuordenbar
  • Neue Geräte per Konfiguration statt Treiberentwicklung eingebunden

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