MILESGO
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Hotellerie, Handel und GewerbeS81

GLT-Integration im Hotel

Das Problem

Haustechnik, Licht, Aufzüge und Zimmersysteme eines Hotels stammen von verschiedenen Herstellern; die Technik kann Belegung und HLK nicht koppeln und sieht Störungen erst nach Gästebeschwerden.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Kältemaschinen, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Zimmersteuerungen (RCU), KNX-Lichtaktoren und Taster, Aufzugssteuerungen, Stromzähler über BACnet/IP / Modbus TCP / KNX / Modbus RTU und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an die GLT, WEB-HMI-Panels, Drittplattformen (HTTP-API). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Kältemaschinen
  • Lüftungsgeräte (RLT/AHU)
  • Zimmersteuerungen (RCU)
  • KNX-Lichtaktoren und Taster
  • Aufzugssteuerungen
  • Stromzähler

Protokollweg

BACnet/IP / Modbus TCP / KNX / Modbus RTU → BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Bietet ein Gerät nur eine Hersteller-API oder Cloud, Zugriffsrechte, Datenrate und Kosten vor der Planung mit dem Hersteller klären.
  • Datenpunktliste und Protokollzuordnung vor der Hardwarebestellung mit dem Kunden einfrieren.
  • BACnet-Geräteinstanzen, Netznummern und BBMD mit dem GLT-Errichter abstimmen, um Konflikte zu vermeiden.
  • Brandschutz- und Sicherheitssysteme werden nur lesend überwacht; die Steuerung bleibt beim zertifizierten Brandschutzsystem.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Kältemaschinen, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Zimmersteuerungen (RCU), KNX-Lichtaktoren und Taster, Aufzugssteuerungen, Stromzähler, angebunden über BACnet/IP / Modbus TCP / KNX / Modbus RTU. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, WEB-HMI-Panels, Drittplattformen (HTTP-API), die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Kältemaschinen, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Zimmersteuerungen (RCU), KNX-Lichtaktoren und Taster, Aufzugssteuerungen, Stromzähler
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, WEB-HMI-Panels, Drittplattformen (HTTP-API) (BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant
  • Indikatoren für vorausschauende Wartung aus AnlagentrendsGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung

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