MILESGO
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Hotellerie, Handel und GewerbeS82

Integration der Zimmerautomation

Das Problem

Zimmersteuerungen regeln Licht, Vorhänge und Gebläsekonvektoren, doch Rezeption und Technik sehen den Zimmerstatus nicht und können unverkaufte Zimmer nicht in den Sparmodus setzen.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Zimmersteuerungen (RCU), Gebläsekonvektoren (FCU), KNX-Lichtaktoren und Taster, Türkontakte, Präsenz- und Personenzählsensoren über KNX / Modbus RTU / Modbus TCP und liefern sie als BACnet/IP / MQTT / KNX an die GLT, Drittplattformen (HTTP-API), WEB-HMI-Panels. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Zimmersteuerungen (RCU)
  • Gebläsekonvektoren (FCU)
  • KNX-Lichtaktoren und Taster
  • Türkontakte
  • Präsenz- und Personenzählsensoren

Protokollweg

KNX / Modbus RTU / Modbus TCP → BACnet/IP / MQTT / KNX

Checkliste für die Projektleitung

  • Bietet ein Gerät nur eine Hersteller-API oder Cloud, Zugriffsrechte, Datenrate und Kosten vor der Planung mit dem Hersteller klären.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
  • Je Gerätetyp eine Konfigurationsvorlage standardisieren, damit weitere Standorte kopiert statt neu gebaut werden.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • Konfiguration vor der Installation extern erstellen und simulieren (FAT), um die Zeit vor Ort zu verkürzen.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Zimmersteuerungen (RCU), Gebläsekonvektoren (FCU), KNX-Lichtaktoren und Taster, Türkontakte, Präsenz- und Personenzählsensoren, angebunden über KNX / Modbus RTU / Modbus TCP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, Drittplattformen (HTTP-API), WEB-HMI-Panels, die die Daten als BACnet/IP / MQTT / KNX erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Zimmersteuerungen (RCU), Gebläsekonvektoren (FCU), KNX-Lichtaktoren und Taster, Türkontakte, Präsenz- und Personenzählsensoren
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, Drittplattformen (HTTP-API), WEB-HMI-Panels (BACnet/IP / MQTT / KNX)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Konfigurationsvorlagen über Standorte hinweg wiederverwendet
  • Neue Geräte per Konfiguration statt Treiberentwicklung eingebunden

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