Hochwasserüberwachung in der Stadt
Das Problem
Pegel, Rückhaltebecken und Hochwassertore werden von verschiedenen Stellen überwacht; der Krisenstab hat bei Unwetter keine gemeinsame Live-Sicht.
Lösungsübersicht
MILESGO-Gateways erfassen Daten von Füllstandssensoren, Regenmesser, Ventilantriebe, Pumpensteuerungen und Anlasser, Solar- und Batterieschränke an entlegenen Standorten über Modbus RTU / LoRaWAN / Modbus TCP und liefern sie als OPC UA / MQTT an die Leitwarte, SCADA, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.
Typischer Umfang
- Füllstandssensoren
- Regenmesser
- Ventilantriebe
- Pumpensteuerungen und Anlasser
- Solar- und Batterieschränke an entlegenen Standorten
Protokollweg
Modbus RTU / LoRaWAN / Modbus TCP → OPC UA / MQTT
Checkliste für die Projektleitung
- Meldepflichten und Datenformate der Behörde zu Projektbeginn klären.
- Vor der Entscheidung für Mobilfunk an jedem Standort 4G-Empfang und SIM-Datentarif prüfen.
- Außenstandorte brauchen ein wetterfestes, belüftetes Gehäuse mit Überspannungsschutz; die Gateways sind Schrankgeräte (Betrieb -20 °C bis +70 °C).
- Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
- Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
- Lokale Speicherung bestätigen, damit Daten Netzausfälle überstehen, und die Vorhaltedauer festlegen.
Projektergebnisse
- Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
- Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
- IP-Adressplan und Netzplan
- FAT- und SAT-Protokolle
- Bestandsdokumentation und Bedienerschulung
Systemarchitektur
Feldebene: Füllstandssensoren, Regenmesser, Ventilantriebe, Pumpensteuerungen und Anlasser, Solar- und Batterieschränke an entlegenen Standorten, angebunden über Modbus RTU / LoRaWAN / Modbus TCP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die Leitwarte, SCADA, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als OPC UA / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.
Systemaufbau
- Feldgeräte
- Füllstandssensoren, Regenmesser, Ventilantriebe, Pumpensteuerungen und Anlasser, Solar- und Batterieschränke an entlegenen Standorten
- Edge / Integration
- MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
- Übergeordnete Systeme
- die Leitwarte, SCADA, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (OPC UA / MQTT)
- Werkzeuge und Inbetriebnahme
- Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort
Software- und KI-Funktionen
- Last- und VerbrauchsprognoseGeplant
- Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant
Umsetzungsschritte
- 1
Bestandsaufnahme und Punktliste
Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.
- 2
Planung und Freigabe der Punktliste
Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.
- 3
Konfiguration und FAT
Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.
- 4
Montage und Verdrahtung
Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.
- 5
SAT und Alarmtests
Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.
- 6
Übergabe und Support
Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.
Kundennutzen
- Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
- Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
- Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
- Daten bleiben bei Netzausfall lokal erhalten
Weitere Lösungen: Smart City und Kommunen
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