MILESGO
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Smart City und KommunenS51

Intelligente Straßenbeleuchtung

Das Problem

Straßenbeleuchtungsschränke schalten über Zeitschaltuhren oder Dämmerungsschalter; Ausfälle findet die Streife, und die Energie wird geschätzt statt gemessen abgerechnet.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Straßenleuchten-Steuergeräte, Lichtsteuertableaus, Stromzähler, Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte über Modbus RTU / LoRaWAN / DyNet und liefern sie als MQTT / OPC UA an die städtische IoT-Plattform, eine Cloud-Plattform (MQTT), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Straßenleuchten-Steuergeräte
  • Lichtsteuertableaus
  • Stromzähler
  • Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte

Protokollweg

Modbus RTU / LoRaWAN / DyNet → MQTT / OPC UA

Checkliste für die Projektleitung

  • Bietet ein Gerät nur eine Hersteller-API oder Cloud, Zugriffsrechte, Datenrate und Kosten vor der Planung mit dem Hersteller klären.
  • Außenstandorte brauchen ein wetterfestes, belüftetes Gehäuse mit Überspannungsschutz; die Gateways sind Schrankgeräte (Betrieb -20 °C bis +70 °C).
  • Vor der Entscheidung für Mobilfunk an jedem Standort 4G-Empfang und SIM-Datentarif prüfen.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Wandlerverhältnisse, Zählernummern und Faktoren in der Punktliste erfassen; falsche Faktoren sind die häufigste Ursache für Abrechnungsfehler.
  • Je Gerätetyp eine Konfigurationsvorlage standardisieren, damit weitere Standorte kopiert statt neu gebaut werden.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Straßenleuchten-Steuergeräte, Lichtsteuertableaus, Stromzähler, Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte, angebunden über Modbus RTU / LoRaWAN / DyNet. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die städtische IoT-Plattform, eine Cloud-Plattform (MQTT), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als MQTT / OPC UA erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Straßenleuchten-Steuergeräte, Lichtsteuertableaus, Stromzähler, Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die städtische IoT-Plattform, eine Cloud-Plattform (MQTT), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (MQTT / OPC UA)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant
  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Ferndiagnose und weniger Einsätze vor Ort
  • Unbesetzte Standorte ohne ständiges Personal überwacht
  • Konfigurationsvorlagen über Standorte hinweg wiederverwendet

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