MILESGO
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Smart City und KommunenS56

Integration von Parkdaten

Das Problem

Parkhäuser betreiben eigene Leit- und Schrankensysteme; die Stadt kann freie Plätze nicht standortübergreifend anzeigen oder mit Ladeinfrastruktur verknüpfen.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus), LoRaWAN-Funksensoren, Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API) über Modbus TCP / LoRaWAN und liefern sie als MQTT an die städtische IoT-Plattform, Drittplattformen (HTTP-API), Großbild-Dashboards (HDMI). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus)
  • LoRaWAN-Funksensoren
  • Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API)

Protokollweg

Modbus TCP / LoRaWAN → MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Bietet ein Gerät nur eine Hersteller-API oder Cloud, Zugriffsrechte, Datenrate und Kosten vor der Planung mit dem Hersteller klären.
  • Ladedaten stammen aus der Modbus-Schnittstelle, dem Zähler oder der API der Ladeplattform; je Modell klären, was verfügbar ist (OCPP übernimmt das Gateway nicht).
  • Vor der Bestellung LoRaWAN-Abdeckung messen und das regionale Band (EU868 / US915 / AU915 / AS923 / KR920 / CN470) wählen.
  • OT-Netze getrennt halten und Fernzugriff per VPN statt über offene Internet-Ports realisieren.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • In Phasen ausrollen: Pilot an einem Standort oder Bereich, Datenqualität prüfen, dann replizieren.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus), LoRaWAN-Funksensoren, Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API), angebunden über Modbus TCP / LoRaWAN. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die städtische IoT-Plattform, Drittplattformen (HTTP-API), Großbild-Dashboards (HDMI), die die Daten als MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus), LoRaWAN-Funksensoren, Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API)
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die städtische IoT-Plattform, Drittplattformen (HTTP-API), Großbild-Dashboards (HDMI) (MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Daten bereit für Cloud-Plattformen und Analysen
  • Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung
  • Konfigurationsvorlagen über Standorte hinweg wiederverwendet

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