MILESGO
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Smart City und KommunenS60

Smart-City-Leitplattform

Das Problem

Die Leitstelle hat Bildschirme für Licht, Wasser, Verkehr und Gebäude, doch jedes ist ein eigenes System; bereichsübergreifende Ereignisse werden telefonisch koordiniert.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Straßenleuchten-Steuergeräte, Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter), Füllstandssensoren, Stromzähler, Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus) über OPC UA / MQTT / Modbus TCP / BACnet/IP und liefern sie als OPC UA / MQTT an die Leitwarte, Großbild-Dashboards (HDMI), die städtische IoT-Plattform, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Straßenleuchten-Steuergeräte
  • Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter)
  • Füllstandssensoren
  • Stromzähler
  • Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus)

Protokollweg

OPC UA / MQTT / Modbus TCP / BACnet/IP → OPC UA / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Dashboard-Nutzer und Rollen erfassen und Berechtigungen entsprechend einrichten.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • OT-Netze getrennt halten und Fernzugriff per VPN statt über offene Internet-Ports realisieren.
  • KPI-Definitionen (z. B. OEE-Komponenten oder kWh je Einheit) vor dem Dashboard-Bau mit dem Betrieb abstimmen.
  • In Phasen ausrollen: Pilot an einem Standort oder Bereich, Datenqualität prüfen, dann replizieren.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Straßenleuchten-Steuergeräte, Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter), Füllstandssensoren, Stromzähler, Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus), angebunden über OPC UA / MQTT / Modbus TCP / BACnet/IP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die Leitwarte, Großbild-Dashboards (HDMI), die städtische IoT-Plattform, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als OPC UA / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Straßenleuchten-Steuergeräte, Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter), Füllstandssensoren, Stromzähler, Parkleit- und Schrankensysteme (API oder Modbus)
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die Leitwarte, Großbild-Dashboards (HDMI), die städtische IoT-Plattform, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (OPC UA / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Bedienbilder aus einer Beschreibung in natürlicher Sprache erzeugen (KI-Assistent des SCADA-Gateways)Pilot
  • Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant
  • Fragen in natürlicher Sprache zu StandortdatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung
  • Daten bereit für Cloud-Plattformen und Analysen

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