MILESGO
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Smart City und KommunenS59

IoT-Edge-Gateway für die Stadt

Das Problem

Jedes Amt kauft eigene Sensoren und Cloud; dieselbe Straße trägt mehrere Netze, und Daten lassen sich zwischen den Diensten nicht teilen.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von LoRaWAN-Funksensoren, Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter), Straßenleuchten-Steuergeräte, Füllstandssensoren, Füllstandssensoren für Abfallbehälter über LoRaWAN / Modbus RTU / Modbus TCP und liefern sie als MQTT / OPC UA / BACnet/IP an die städtische IoT-Plattform, eine Cloud-Plattform (MQTT), Drittplattformen (HTTP-API). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • LoRaWAN-Funksensoren
  • Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter)
  • Straßenleuchten-Steuergeräte
  • Füllstandssensoren
  • Füllstandssensoren für Abfallbehälter

Protokollweg

LoRaWAN / Modbus RTU / Modbus TCP → MQTT / OPC UA / BACnet/IP

Checkliste für die Projektleitung

  • Vor der Bestellung LoRaWAN-Abdeckung messen und das regionale Band (EU868 / US915 / AU915 / AS923 / KR920 / CN470) wählen.
  • OT-Netze getrennt halten und Fernzugriff per VPN statt über offene Internet-Ports realisieren.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • Je Gerätetyp eine Konfigurationsvorlage standardisieren, damit weitere Standorte kopiert statt neu gebaut werden.
  • Außenstandorte brauchen ein wetterfestes, belüftetes Gehäuse mit Überspannungsschutz; die Gateways sind Schrankgeräte (Betrieb -20 °C bis +70 °C).
  • Bietet ein Gerät nur eine Hersteller-API oder Cloud, Zugriffsrechte, Datenrate und Kosten vor der Planung mit dem Hersteller klären.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: LoRaWAN-Funksensoren, Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter), Straßenleuchten-Steuergeräte, Füllstandssensoren, Füllstandssensoren für Abfallbehälter, angebunden über LoRaWAN / Modbus RTU / Modbus TCP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die städtische IoT-Plattform, eine Cloud-Plattform (MQTT), Drittplattformen (HTTP-API), die die Daten als MQTT / OPC UA / BACnet/IP erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
LoRaWAN-Funksensoren, Umweltmessstationen (PM2,5, PM10, Lärm, Wetter), Straßenleuchten-Steuergeräte, Füllstandssensoren, Füllstandssensoren für Abfallbehälter
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die städtische IoT-Plattform, eine Cloud-Plattform (MQTT), Drittplattformen (HTTP-API) (MQTT / OPC UA / BACnet/IP)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant
  • Fragen in natürlicher Sprache zu StandortdatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung
  • Daten bereit für Cloud-Plattformen und Analysen
  • Konfigurationsvorlagen über Standorte hinweg wiederverwendet
  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen

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