Integration intelligenter Beleuchtung
Das Problem
KNX-, DALI- und Modbus-Lichtsysteme haben jeweils eigene Software; die GLT kann weder Zeitpläne fahren noch Störungen sehen oder Licht mit Belegung verknüpfen.
Lösungsübersicht
MILESGO-Gateways erfassen Daten von KNX-Lichtaktoren und Taster, DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle), Lichtsteuertableaus, Präsenz- und Personenzählsensoren über KNX / Modbus RTU / Modbus TCP / DyNet und liefern sie als BACnet/IP / KNX an die GLT, WEB-HMI-Panels. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.
Typischer Umfang
- KNX-Lichtaktoren und Taster
- DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle)
- Lichtsteuertableaus
- Präsenz- und Personenzählsensoren
Protokollweg
KNX / Modbus RTU / Modbus TCP / DyNet → BACnet/IP / KNX
Checkliste für die Projektleitung
- DALI-Linien werden über den DALI-Controller des Lichtlieferanten (Modbus-, BACnet- oder KNX-Seite) angebunden; Schnittstelle mit dem Lieferanten klären.
- Registerlisten und Protokolldokumente früh bei jedem Gerätehersteller anfordern; eine fehlende Liste ist die häufigste Verzögerung.
- Datenpunktliste und Protokollzuordnung vor der Hardwarebestellung mit dem Kunden einfrieren.
- Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
- BACnet-Geräteinstanzen, Netznummern und BBMD mit dem GLT-Errichter abstimmen, um Konflikte zu vermeiden.
- Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.
Projektergebnisse
- Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
- Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
- IP-Adressplan und Netzplan
- FAT- und SAT-Protokolle
- Bestandsdokumentation und Bedienerschulung
Systemarchitektur
Feldebene: KNX-Lichtaktoren und Taster, DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle), Lichtsteuertableaus, Präsenz- und Personenzählsensoren, angebunden über KNX / Modbus RTU / Modbus TCP / DyNet. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, WEB-HMI-Panels, die die Daten als BACnet/IP / KNX erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.
Systemaufbau
- Feldgeräte
- KNX-Lichtaktoren und Taster, DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle), Lichtsteuertableaus, Präsenz- und Personenzählsensoren
- Edge / Integration
- MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
- Übergeordnete Systeme
- die GLT, WEB-HMI-Panels (BACnet/IP / KNX)
- Werkzeuge und Inbetriebnahme
- Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort
Software- und KI-Funktionen
- Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant
Umsetzungsschritte
- 1
Bestandsaufnahme und Punktliste
Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.
- 2
Planung und Freigabe der Punktliste
Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.
- 3
Konfiguration und FAT
Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.
- 4
Montage und Verdrahtung
Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.
- 5
SAT und Alarmtests
Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.
- 6
Übergabe und Support
Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.
Kundennutzen
- Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
- Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
- Neue Geräte per Konfiguration statt Treiberentwicklung eingebunden
- Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung
Weitere Lösungen: Smart Building
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