MILESGO
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Smart BuildingS06

Integration intelligenter Beleuchtung

Das Problem

KNX-, DALI- und Modbus-Lichtsysteme haben jeweils eigene Software; die GLT kann weder Zeitpläne fahren noch Störungen sehen oder Licht mit Belegung verknüpfen.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von KNX-Lichtaktoren und Taster, DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle), Lichtsteuertableaus, Präsenz- und Personenzählsensoren über KNX / Modbus RTU / Modbus TCP / DyNet und liefern sie als BACnet/IP / KNX an die GLT, WEB-HMI-Panels. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • KNX-Lichtaktoren und Taster
  • DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle)
  • Lichtsteuertableaus
  • Präsenz- und Personenzählsensoren

Protokollweg

KNX / Modbus RTU / Modbus TCP / DyNet → BACnet/IP / KNX

Checkliste für die Projektleitung

  • DALI-Linien werden über den DALI-Controller des Lichtlieferanten (Modbus-, BACnet- oder KNX-Seite) angebunden; Schnittstelle mit dem Lieferanten klären.
  • Registerlisten und Protokolldokumente früh bei jedem Gerätehersteller anfordern; eine fehlende Liste ist die häufigste Verzögerung.
  • Datenpunktliste und Protokollzuordnung vor der Hardwarebestellung mit dem Kunden einfrieren.
  • Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
  • BACnet-Geräteinstanzen, Netznummern und BBMD mit dem GLT-Errichter abstimmen, um Konflikte zu vermeiden.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: KNX-Lichtaktoren und Taster, DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle), Lichtsteuertableaus, Präsenz- und Personenzählsensoren, angebunden über KNX / Modbus RTU / Modbus TCP / DyNet. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, WEB-HMI-Panels, die die Daten als BACnet/IP / KNX erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
KNX-Lichtaktoren und Taster, DALI-Lichtsteuerungen (Drittanbieter, Modbus/BACnet/KNX-Schnittstelle), Lichtsteuertableaus, Präsenz- und Personenzählsensoren
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, WEB-HMI-Panels (BACnet/IP / KNX)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Neue Geräte per Konfiguration statt Treiberentwicklung eingebunden
  • Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung

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