MILESGO
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Smart BuildingS02

Zentrale HLK-Überwachung

Das Problem

RLT-Geräte, Gebläsekonvektoren, VAV-Boxen, Kältemaschinen, Pumpen und Kühltürme werden an getrennten Tableaus überwacht; Störungen werden durch Beschwerden statt durch Alarme entdeckt.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Gebläsekonvektoren (FCU), VAV-Boxen, Kältemaschinen, Kaltwasserpumpen, Kühltürme, Raumthermostate über BACnet MS/TP / Modbus RTU / Modbus TCP und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an die GLT, WEB-HMI-Panels, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Lüftungsgeräte (RLT/AHU)
  • Gebläsekonvektoren (FCU)
  • VAV-Boxen
  • Kältemaschinen
  • Kaltwasserpumpen
  • Kühltürme
  • Raumthermostate

Protokollweg

BACnet MS/TP / Modbus RTU / Modbus TCP → BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Registerlisten und Protokolldokumente früh bei jedem Gerätehersteller anfordern; eine fehlende Liste ist die häufigste Verzögerung.
  • Geräte an einem seriellen Kanal müssen Protokoll und Parameter teilen; bereits in der Planung je Kanal gruppieren.
  • RS-485: geschirmte verdrillte Leitung, Linientopologie, Abschluss an beiden Enden, max. 32 Teilnehmer je Segment ohne Repeater.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Daikin-VRV-Systeme über den HBS-Umsetzer anbinden; bei anderen Marken Gateway bzw. Schnittstelle des Herstellers klären.
  • NTP konfigurieren, damit Trends, Alarme und Zählerstände einheitliche Zeitstempel tragen.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Gebläsekonvektoren (FCU), VAV-Boxen, Kältemaschinen, Kaltwasserpumpen, Kühltürme, Raumthermostate, angebunden über BACnet MS/TP / Modbus RTU / Modbus TCP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, WEB-HMI-Panels, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Gebläsekonvektoren (FCU), VAV-Boxen, Kältemaschinen, Kaltwasserpumpen, Kühltürme, Raumthermostate
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, WEB-HMI-Panels, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant
  • Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose
  • Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden

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