MILESGO
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Smart BuildingS01

Integration der Gebäudeleittechnik

Das Problem

Kältemaschinen, RLT-Geräte, Zähler, Beleuchtung und Aufzüge kommen mit unterschiedlichen Protokollen verschiedener Hersteller; die GLT sieht nur, was jemand integrieren ließ, und jedes neue Gewerk braucht einen weiteren Sondertreiber.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Kältemaschinen, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Stromzähler, KNX-Lichtaktoren und Taster, Aufzugssteuerungen, SPSen über Modbus RTU / Modbus TCP / KNX / OPC UA und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an die GLT, WEB-HMI-Panels, eine Cloud-Plattform (MQTT). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Kältemaschinen
  • Lüftungsgeräte (RLT/AHU)
  • Stromzähler
  • KNX-Lichtaktoren und Taster
  • Aufzugssteuerungen
  • SPSen

Protokollweg

Modbus RTU / Modbus TCP / KNX / OPC UA → BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Datenpunktliste und Protokollzuordnung vor der Hardwarebestellung mit dem Kunden einfrieren.
  • Registerlisten und Protokolldokumente früh bei jedem Gerätehersteller anfordern; eine fehlende Liste ist die häufigste Verzögerung.
  • BACnet-Geräteinstanzen, Netznummern und BBMD mit dem GLT-Errichter abstimmen, um Konflikte zu vermeiden.
  • Gateways nach Punktanzahl (256 / 512 / 1024 / 2048 Tags je Modell) und Anzahl der RS-485-Kanäle auslegen, ca. 20 % Reserve einplanen.
  • IP-Adressplan sowie VLAN- und Firewall-Regeln vor der Installation mit der IT des Kunden festlegen.
  • Konfiguration vor der Installation extern erstellen und simulieren (FAT), um die Zeit vor Ort zu verkürzen.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Kältemaschinen, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Stromzähler, KNX-Lichtaktoren und Taster, Aufzugssteuerungen, SPSen, angebunden über Modbus RTU / Modbus TCP / KNX / OPC UA. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, WEB-HMI-Panels, eine Cloud-Plattform (MQTT), die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Kältemaschinen, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Stromzähler, KNX-Lichtaktoren und Taster, Aufzugssteuerungen, SPSen
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, WEB-HMI-Panels, eine Cloud-Plattform (MQTT) (BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Unterstützung bei der Punktzuordnung aus hochgeladenen RegisterlistenPilot
  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant
  • Fragen in natürlicher Sprache zu StandortdatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Neue Geräte per Konfiguration statt Treiberentwicklung eingebunden
  • Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose

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