MILESGO
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Smart BuildingS03

Optimierung der Kältezentrale

Das Problem

Kältemaschinen, Kalt- und Kühlwasserpumpen sowie Kühltürme laufen nach festen Zeitplänen ohne gemessene Kälteleistung; niemand weiß, wie effizient die Anlage ist oder wo die Optimierung beginnen soll.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Kältemaschinen, Kaltwasserpumpen, Kühlwasserpumpen, Kühltürme, Wärme-/Kältezähler, Frequenzumrichter, Stromzähler über Modbus RTU / Modbus TCP / BACnet/IP / M-Bus und liefern sie als BACnet/IP / MQTT / OPC UA an die GLT, das Energiemanagementsystem, WEB-HMI-Panels. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Kältemaschinen
  • Kaltwasserpumpen
  • Kühlwasserpumpen
  • Kühltürme
  • Wärme-/Kältezähler
  • Frequenzumrichter
  • Stromzähler

Protokollweg

Modbus RTU / Modbus TCP / BACnet/IP / M-Bus → BACnet/IP / MQTT / OPC UA

Checkliste für die Projektleitung

  • Registerlisten und Protokolldokumente früh bei jedem Gerätehersteller anfordern; eine fehlende Liste ist die häufigste Verzögerung.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
  • Wandlerverhältnisse, Zählernummern und Faktoren in der Punktliste erfassen; falsche Faktoren sind die häufigste Ursache für Abrechnungsfehler.
  • M-Bus: Lasteinheiten und Leitungslänge je Segment prüfen; 2-Draht-M-Bus-Gateways benötigen 24 V DC.
  • Konfiguration vor der Installation extern erstellen und simulieren (FAT), um die Zeit vor Ort zu verkürzen.
  • NTP konfigurieren, damit Trends, Alarme und Zählerstände einheitliche Zeitstempel tragen.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Kältemaschinen, Kaltwasserpumpen, Kühlwasserpumpen, Kühltürme, Wärme-/Kältezähler, Frequenzumrichter, Stromzähler, angebunden über Modbus RTU / Modbus TCP / BACnet/IP / M-Bus. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, das Energiemanagementsystem, WEB-HMI-Panels, die die Daten als BACnet/IP / MQTT / OPC UA erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Kältemaschinen, Kaltwasserpumpen, Kühlwasserpumpen, Kühltürme, Wärme-/Kältezähler, Frequenzumrichter, Stromzähler
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, das Energiemanagementsystem, WEB-HMI-Panels (BACnet/IP / MQTT / OPC UA)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Verbrauchsbaseline und AbweichungswarnungenPilot
  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant
  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose
  • Überwachung ohne Änderung bestehender Steuerprogramme ergänzt
  • Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden

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