MILESGO
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Smart BuildingS04

Intelligente RLT-Regelung

Das Problem

Alte RLT-Regler können Ventilatordrehzahl und Außenluft nicht nach CO2 regeln, und ein proprietärer Ersatz bindet das Gebäude an einen Hersteller.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Frequenzumrichter, Temperatur- und Feuchtesensoren, CO2-Sensoren, Ventilantriebe, Differenzdrucksensoren über Modbus RTU / BACnet MS/TP und liefern sie als BACnet/IP / Modbus TCP / MQTT an die GLT, WEB-HMI-Panels. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Lüftungsgeräte (RLT/AHU)
  • Frequenzumrichter
  • Temperatur- und Feuchtesensoren
  • CO2-Sensoren
  • Ventilantriebe
  • Differenzdrucksensoren

Protokollweg

Modbus RTU / BACnet MS/TP → BACnet/IP / Modbus TCP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Sensorpositionen (Höhe, Luftströmung, Abstand zu Türen und Auslässen) festlegen, damit die Werte repräsentativ sind.
  • Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
  • Konfiguration vor der Installation extern erstellen und simulieren (FAT), um die Zeit vor Ort zu verkürzen.
  • Hutschienenplatz und stabile 12–24-V-Versorgung je Schrank prüfen; kritische Überwachung über USV versorgen.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Frequenzumrichter, Temperatur- und Feuchtesensoren, CO2-Sensoren, Ventilantriebe, Differenzdrucksensoren, angebunden über Modbus RTU / BACnet MS/TP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, WEB-HMI-Panels, die die Daten als BACnet/IP / Modbus TCP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Frequenzumrichter, Temperatur- und Feuchtesensoren, CO2-Sensoren, Ventilantriebe, Differenzdrucksensoren
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, WEB-HMI-Panels (BACnet/IP / Modbus TCP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant
  • Indikatoren für vorausschauende Wartung aus AnlagentrendsGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Offene Schnittstellen (BACnet, Modbus, OPC UA, MQTT, HTTP) vermeiden Herstellerbindung
  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose
  • Neue Geräte per Konfiguration statt Treiberentwicklung eingebunden

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