MILESGO
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Verkehr und InfrastrukturS61

GLT-Integration in U-Bahn-Stationen

Das Problem

Stationslüftung, Beleuchtung, Aufzüge, Fahrtreppen und Pumpen stammen aus verschiedenen Losen; der Stationsleitstand hat in Spitzenzeiten oder bei Störungen keine Gesamtsicht.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Lichtsteuertableaus, Aufzugssteuerungen, Fahrtreppensteuerungen, Pumpensteuerungen und Anlasser, Brandmelderzentralen (nur lesend) über Modbus TCP / Modbus RTU / BACnet/IP / S7 und liefern sie als BACnet/IP / OPC UA / IEC 60870-5-104 an die GLT, SCADA, die Leitwarte. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Lüftungsgeräte (RLT/AHU)
  • Lichtsteuertableaus
  • Aufzugssteuerungen
  • Fahrtreppensteuerungen
  • Pumpensteuerungen und Anlasser
  • Brandmelderzentralen (nur lesend)

Protokollweg

Modbus TCP / Modbus RTU / BACnet/IP / S7 → BACnet/IP / OPC UA / IEC 60870-5-104

Checkliste für die Projektleitung

  • Brandschutz- und Sicherheitssysteme werden nur lesend überwacht; die Steuerung bleibt beim zertifizierten Brandschutzsystem.
  • Datenpunktliste und Protokollzuordnung vor der Hardwarebestellung mit dem Kunden einfrieren.
  • BACnet-Geräteinstanzen, Netznummern und BBMD mit dem GLT-Errichter abstimmen, um Konflikte zu vermeiden.
  • OT-Netze getrennt halten und Fernzugriff per VPN statt über offene Internet-Ports realisieren.
  • Konfiguration vor der Installation extern erstellen und simulieren (FAT), um die Zeit vor Ort zu verkürzen.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Lichtsteuertableaus, Aufzugssteuerungen, Fahrtreppensteuerungen, Pumpensteuerungen und Anlasser, Brandmelderzentralen (nur lesend), angebunden über Modbus TCP / Modbus RTU / BACnet/IP / S7. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, SCADA, die Leitwarte, die die Daten als BACnet/IP / OPC UA / IEC 60870-5-104 erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Lichtsteuertableaus, Aufzugssteuerungen, Fahrtreppensteuerungen, Pumpensteuerungen und Anlasser, Brandmelderzentralen (nur lesend)
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, SCADA, die Leitwarte (BACnet/IP / OPC UA / IEC 60870-5-104)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant
  • Indikatoren für vorausschauende Wartung aus AnlagentrendsGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Neue Geräte per Konfiguration statt Treiberentwicklung eingebunden
  • Zeitgestempelte Aufzeichnungen für Nachweis und Berichte

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