MILESGO
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Verkehr und InfrastrukturS69

Ladeinfrastruktur für E-Busse

Das Problem

Depot-Ladegeräte, Trafos und Gebäudelasten teilen einen Netzanschluss; ohne Live-Daten drohen Leistungsspitzen oder morgens nicht geladene Busse.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API), Stromzähler, Transformator-Temperatur- und Stufenschalterüberwachung, Netzanalysatoren über Modbus TCP / Modbus RTU und liefern sie als MQTT / OPC UA / IEC 60870-5-104 an das Energiemanagementsystem, Drittplattformen (HTTP-API), die Netzleittechnik (IEC 104 / IEC 61850). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API)
  • Stromzähler
  • Transformator-Temperatur- und Stufenschalterüberwachung
  • Netzanalysatoren

Protokollweg

Modbus TCP / Modbus RTU → MQTT / OPC UA / IEC 60870-5-104

Checkliste für die Projektleitung

  • Ladedaten stammen aus der Modbus-Schnittstelle, dem Zähler oder der API der Ladeplattform; je Modell klären, was verfügbar ist (OCPP übernimmt das Gateway nicht).
  • Sollwertvorgaben für PV oder Speicher müssen den Netzanschlussbedingungen folgen; zunächst nur überwachen.
  • Wandlerverhältnisse, Zählernummern und Faktoren in der Punktliste erfassen; falsche Faktoren sind die häufigste Ursache für Abrechnungsfehler.
  • Bietet ein Gerät nur eine Hersteller-API oder Cloud, Zugriffsrechte, Datenrate und Kosten vor der Planung mit dem Hersteller klären.
  • Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API), Stromzähler, Transformator-Temperatur- und Stufenschalterüberwachung, Netzanalysatoren, angebunden über Modbus TCP / Modbus RTU. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: das Energiemanagementsystem, Drittplattformen (HTTP-API), die Netzleittechnik (IEC 104 / IEC 61850), die die Daten als MQTT / OPC UA / IEC 60870-5-104 erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API), Stromzähler, Transformator-Temperatur- und Stufenschalterüberwachung, Netzanalysatoren
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
das Energiemanagementsystem, Drittplattformen (HTTP-API), die Netzleittechnik (IEC 104 / IEC 61850) (MQTT / OPC UA / IEC 60870-5-104)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Verbrauch nach Mieter, Abteilung oder Kostenstelle zuordenbar

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