MILESGO
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Verkehr und InfrastrukturS67

Überwachung von Autobahneinrichtungen

Das Problem

Straßenschränke für Anzeigen, Beleuchtung, Pumpen und Maut verteilen sich über Hunderte Kilometer; Strom- oder Türalarme findet nur die Streife.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Straßenausrüstungsschränke (Anzeigen, Beleuchtung, Pumpen), Stromzähler, Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte, Temperatur- und Feuchtesensoren, USV-Anlagen über Modbus RTU / Modbus TCP / SNMP und liefern sie als MQTT / SNMP / OPC UA an die Leitwarte, das NMS (SNMP-Manager), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Straßenausrüstungsschränke (Anzeigen, Beleuchtung, Pumpen)
  • Stromzähler
  • Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte
  • Temperatur- und Feuchtesensoren
  • USV-Anlagen

Protokollweg

Modbus RTU / Modbus TCP / SNMP → MQTT / SNMP / OPC UA

Checkliste für die Projektleitung

  • Vor der Entscheidung für Mobilfunk an jedem Standort 4G-Empfang und SIM-Datentarif prüfen.
  • Außenstandorte brauchen ein wetterfestes, belüftetes Gehäuse mit Überspannungsschutz; die Gateways sind Schrankgeräte (Betrieb -20 °C bis +70 °C).
  • Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
  • Je Gerätetyp eine Konfigurationsvorlage standardisieren, damit weitere Standorte kopiert statt neu gebaut werden.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • OT-Netze getrennt halten und Fernzugriff per VPN statt über offene Internet-Ports realisieren.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Straßenausrüstungsschränke (Anzeigen, Beleuchtung, Pumpen), Stromzähler, Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte, Temperatur- und Feuchtesensoren, USV-Anlagen, angebunden über Modbus RTU / Modbus TCP / SNMP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die Leitwarte, das NMS (SNMP-Manager), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als MQTT / SNMP / OPC UA erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Straßenausrüstungsschränke (Anzeigen, Beleuchtung, Pumpen), Stromzähler, Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte, Temperatur- und Feuchtesensoren, USV-Anlagen
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die Leitwarte, das NMS (SNMP-Manager), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (MQTT / SNMP / OPC UA)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Unbesetzte Standorte ohne ständiges Personal überwacht
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Konfigurationsvorlagen über Standorte hinweg wiederverwendet
  • Ferndiagnose und weniger Einsätze vor Ort

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