MILESGO
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Logistik, Landwirtschaft und verteilte StandorteS94

Energiemanagement im Lager

Das Problem

Beleuchtung, Rampentore, Staplerladung und Kühlung bestimmen die Energiekosten des Lagers, werden aber nicht getrennt gezählt; Einsparungen lassen sich nicht gezielt angehen.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Stromzähler, Lichtsteuertableaus, Kühlmöbel- und Verbundregler, Betriebs- und Störmeldekontakte, PV-Wechselrichter über Modbus RTU / Modbus TCP und liefern sie als MQTT / BACnet/IP an das Energiemanagementsystem, eine Cloud-Plattform (MQTT), Großbild-Dashboards (HDMI). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Stromzähler
  • Lichtsteuertableaus
  • Kühlmöbel- und Verbundregler
  • Betriebs- und Störmeldekontakte
  • PV-Wechselrichter

Protokollweg

Modbus RTU / Modbus TCP → MQTT / BACnet/IP

Checkliste für die Projektleitung

  • Wandlerverhältnisse, Zählernummern und Faktoren in der Punktliste erfassen; falsche Faktoren sind die häufigste Ursache für Abrechnungsfehler.
  • KPI-Definitionen (z. B. OEE-Komponenten oder kWh je Einheit) vor dem Dashboard-Bau mit dem Betrieb abstimmen.
  • Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • In Phasen ausrollen: Pilot an einem Standort oder Bereich, Datenqualität prüfen, dann replizieren.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Stromzähler, Lichtsteuertableaus, Kühlmöbel- und Verbundregler, Betriebs- und Störmeldekontakte, PV-Wechselrichter, angebunden über Modbus RTU / Modbus TCP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: das Energiemanagementsystem, eine Cloud-Plattform (MQTT), Großbild-Dashboards (HDMI), die die Daten als MQTT / BACnet/IP erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Stromzähler, Lichtsteuertableaus, Kühlmöbel- und Verbundregler, Betriebs- und Störmeldekontakte, PV-Wechselrichter
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
das Energiemanagementsystem, eine Cloud-Plattform (MQTT), Großbild-Dashboards (HDMI) (MQTT / BACnet/IP)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Verbrauchsbaseline und AbweichungswarnungenPilot
  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Verbrauch nach Mieter, Abteilung oder Kostenstelle zuordenbar
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose
  • Daten bereit für Cloud-Plattformen und Analysen

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