MILESGO
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Logistik, Landwirtschaft und verteilte StandorteS97

Intelligente Bewässerung

Das Problem

Die Bewässerung läuft nach Zeitplan ohne Rücksicht auf Bodenfeuchte oder Regen; manche Zonen bekommen zu viel, andere zu wenig, und Pumpenstörungen zeigen sich erst an Pflanzenschäden.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Bodenfeuchte- und EC-Sensoren, Bewässerungsventile und Pumpenstarter, Durchflussmesser, Regenmesser, Wetterstationen über LoRaWAN / Modbus RTU und liefern sie als MQTT / Modbus TCP an eine Cloud-Plattform (MQTT), WEB-HMI-Panels, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Bodenfeuchte- und EC-Sensoren
  • Bewässerungsventile und Pumpenstarter
  • Durchflussmesser
  • Regenmesser
  • Wetterstationen

Protokollweg

LoRaWAN / Modbus RTU → MQTT / Modbus TCP

Checkliste für die Projektleitung

  • Vor der Bestellung LoRaWAN-Abdeckung messen und das regionale Band (EU868 / US915 / AU915 / AS923 / KR920 / CN470) wählen.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Außenstandorte brauchen ein wetterfestes, belüftetes Gehäuse mit Überspannungsschutz; die Gateways sind Schrankgeräte (Betrieb -20 °C bis +70 °C).
  • Vor der Entscheidung für Mobilfunk an jedem Standort 4G-Empfang und SIM-Datentarif prüfen.
  • Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
  • In Phasen ausrollen: Pilot an einem Standort oder Bereich, Datenqualität prüfen, dann replizieren.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Bodenfeuchte- und EC-Sensoren, Bewässerungsventile und Pumpenstarter, Durchflussmesser, Regenmesser, Wetterstationen, angebunden über LoRaWAN / Modbus RTU. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: eine Cloud-Plattform (MQTT), WEB-HMI-Panels, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als MQTT / Modbus TCP erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Bodenfeuchte- und EC-Sensoren, Bewässerungsventile und Pumpenstarter, Durchflussmesser, Regenmesser, Wetterstationen
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
eine Cloud-Plattform (MQTT), WEB-HMI-Panels, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (MQTT / Modbus TCP)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Unbesetzte Standorte ohne ständiges Personal überwacht
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Daten bereit für Cloud-Plattformen und Analysen

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