MILESGO
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Logistik, Landwirtschaft und verteilte StandorteS91

Kühlhausüberwachung

Das Problem

Kühlhäuser lagern wertvolle Ware, doch die Kälteregler alarmieren nur lokal, und Temperaturnachweise für Kunden werden von Hand exportiert.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler, Kühlmöbel- und Verbundregler, PT100-/PT1000-Temperaturfühler, Türkontakte, Stromzähler über Modbus RTU / Modbus TCP und liefern sie als MQTT / OPC UA an eine Cloud-Plattform (MQTT), ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler
  • Kühlmöbel- und Verbundregler
  • PT100-/PT1000-Temperaturfühler
  • Türkontakte
  • Stromzähler

Protokollweg

Modbus RTU / Modbus TCP → MQTT / OPC UA

Checkliste für die Projektleitung

  • Vorhaltedauer und Berichtsformat für Audits zu Beginn mit dem Qualitätsteam festlegen.
  • Registerlisten und Protokolldokumente früh bei jedem Gerätehersteller anfordern; eine fehlende Liste ist die häufigste Verzögerung.
  • Kalibrierzertifikate der Sensoren ablegen und Nachkalibrierintervalle planen.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Lokale Speicherung bestätigen, damit Daten Netzausfälle überstehen, und die Vorhaltedauer festlegen.
  • Vor der Entscheidung für Mobilfunk an jedem Standort 4G-Empfang und SIM-Datentarif prüfen.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler, Kühlmöbel- und Verbundregler, PT100-/PT1000-Temperaturfühler, Türkontakte, Stromzähler, angebunden über Modbus RTU / Modbus TCP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: eine Cloud-Plattform (MQTT), ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als MQTT / OPC UA erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler, Kühlmöbel- und Verbundregler, PT100-/PT1000-Temperaturfühler, Türkontakte, Stromzähler
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
eine Cloud-Plattform (MQTT), ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (MQTT / OPC UA)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Indikatoren für vorausschauende Wartung aus AnlagentrendsGeplant
  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Zeitgestempelte Aufzeichnungen für Nachweis und Berichte
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Daten bleiben bei Netzausfall lokal erhalten
  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar

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