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Gesundheit und BildungS77

Smart-Campus-GLT

Das Problem

Ein Campus hat Gebäude aus mehreren Jahrzehnten mit verschiedenen Reglern; Heizung und Kühlung laufen nach festen Plänen – auch in leeren Hörsälen während der Ferien.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Gebläsekonvektoren (FCU), VRV-/VRF-Klimasysteme, Stromzähler, Präsenz- und Personenzählsensoren, KNX-Lichtaktoren und Taster über BACnet MS/TP / Modbus RTU / KNX / BACnet/IP und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an die GLT, eine Cloud-Plattform (MQTT), WEB-HMI-Panels. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Lüftungsgeräte (RLT/AHU)
  • Gebläsekonvektoren (FCU)
  • VRV-/VRF-Klimasysteme
  • Stromzähler
  • Präsenz- und Personenzählsensoren
  • KNX-Lichtaktoren und Taster

Protokollweg

BACnet MS/TP / Modbus RTU / KNX / BACnet/IP → BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Daikin-VRV-Systeme über den HBS-Umsetzer anbinden; bei anderen Marken Gateway bzw. Schnittstelle des Herstellers klären.
  • BACnet-Geräteinstanzen, Netznummern und BBMD mit dem GLT-Errichter abstimmen, um Konflikte zu vermeiden.
  • Je Gerätetyp eine Konfigurationsvorlage standardisieren, damit weitere Standorte kopiert statt neu gebaut werden.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • Dashboard-Nutzer und Rollen erfassen und Berechtigungen entsprechend einrichten.
  • In Phasen ausrollen: Pilot an einem Standort oder Bereich, Datenqualität prüfen, dann replizieren.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Gebläsekonvektoren (FCU), VRV-/VRF-Klimasysteme, Stromzähler, Präsenz- und Personenzählsensoren, KNX-Lichtaktoren und Taster, angebunden über BACnet MS/TP / Modbus RTU / KNX / BACnet/IP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, eine Cloud-Plattform (MQTT), WEB-HMI-Panels, die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Gebläsekonvektoren (FCU), VRV-/VRF-Klimasysteme, Stromzähler, Präsenz- und Personenzählsensoren, KNX-Lichtaktoren und Taster
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, eine Cloud-Plattform (MQTT), WEB-HMI-Panels (BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant
  • Verbrauchsbaseline und AbweichungswarnungenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
  • Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
  • Konfigurationsvorlagen über Standorte hinweg wiederverwendet
  • Ferndiagnose und weniger Einsätze vor Ort

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