MILESGO
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Gesundheit und BildungS72

Umgebungsüberwachung im OP

Das Problem

Temperatur, Feuchte und Raumdruck im OP müssen während Eingriffen im Rahmen bleiben, werden aber nur am OP-Panel angezeigt und nicht für Audits aufgezeichnet.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Temperatur- und Feuchtesensoren, Differenzdrucksensoren, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Raumluftsensoren (CO2, PM2,5, TVOC, T/rF) über Modbus RTU / BACnet MS/TP und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an die GLT, ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Temperatur- und Feuchtesensoren
  • Differenzdrucksensoren
  • Lüftungsgeräte (RLT/AHU)
  • Raumluftsensoren (CO2, PM2,5, TVOC, T/rF)

Protokollweg

Modbus RTU / BACnet MS/TP → BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Die Überwachung ersetzt keine zertifizierten Medizin- oder Sicherheitsalarmsysteme; diese bleiben bestehen, MILESGO-Daten dienen der Übersicht.
  • Kalibrierzertifikate der Sensoren ablegen und Nachkalibrierintervalle planen.
  • Sensorpositionen (Höhe, Luftströmung, Abstand zu Türen und Auslässen) festlegen, damit die Werte repräsentativ sind.
  • Vorhaltedauer und Berichtsformat für Audits zu Beginn mit dem Qualitätsteam festlegen.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Lokale Speicherung bestätigen, damit Daten Netzausfälle überstehen, und die Vorhaltedauer festlegen.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Temperatur- und Feuchtesensoren, Differenzdrucksensoren, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Raumluftsensoren (CO2, PM2,5, TVOC, T/rF), angebunden über Modbus RTU / BACnet MS/TP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Temperatur- und Feuchtesensoren, Differenzdrucksensoren, Lüftungsgeräte (RLT/AHU), Raumluftsensoren (CO2, PM2,5, TVOC, T/rF)
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant
  • Automatische Berichtsentwürfe aus erfassten DatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Zeitgestempelte Aufzeichnungen für Nachweis und Berichte
  • Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose

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