MILESGO
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Gesundheit und BildungS79

Umgebungsüberwachung im Labor

Das Problem

Labore brauchen stabile Temperatur, Feuchte und Druck, funktionierende Abzüge und Tiefkühlalarme, doch jedes Gerät alarmiert lokal und Aufzeichnungen sind auf Papier.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Temperatur- und Feuchtesensoren, Differenzdrucksensoren, Abzugs- und Laborlüftungsregler, Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler, PT100-/PT1000-Temperaturfühler über Modbus RTU / BACnet MS/TP und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an die GLT, ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Temperatur- und Feuchtesensoren
  • Differenzdrucksensoren
  • Abzugs- und Laborlüftungsregler
  • Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler
  • PT100-/PT1000-Temperaturfühler

Protokollweg

Modbus RTU / BACnet MS/TP → BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Kalibrierzertifikate der Sensoren ablegen und Nachkalibrierintervalle planen.
  • Vorhaltedauer und Berichtsformat für Audits zu Beginn mit dem Qualitätsteam festlegen.
  • Sensorpositionen (Höhe, Luftströmung, Abstand zu Türen und Auslässen) festlegen, damit die Werte repräsentativ sind.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
  • Lokale Speicherung bestätigen, damit Daten Netzausfälle überstehen, und die Vorhaltedauer festlegen.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Temperatur- und Feuchtesensoren, Differenzdrucksensoren, Abzugs- und Laborlüftungsregler, Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler, PT100-/PT1000-Temperaturfühler, angebunden über Modbus RTU / BACnet MS/TP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Temperatur- und Feuchtesensoren, Differenzdrucksensoren, Abzugs- und Laborlüftungsregler, Kühl-, Tiefkühlgeräte und Kühlraumregler, PT100-/PT1000-Temperaturfühler
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, ein Historian / eine Datenbank (MySQL, SQL Server, InfluxDB), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Anomalieerkennung in TrenddatenGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Zeitgestempelte Aufzeichnungen für Nachweis und Berichte
  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen

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