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RechenzentrumS27

Leckageüberwachung

Das Problem

Lecks unter dem Doppelboden durch Klimageräte, Kaltwasserleitungen oder Befeuchter bleiben unbemerkt, weil die Leckzentrale nur lokal summt.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Leckageüberwachungszentralen, Ventilantriebe, Betriebs- und Störmeldekontakte über Modbus RTU und liefern sie als SNMP / BACnet/IP / MQTT an das DCIM, die GLT, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Leckageüberwachungszentralen
  • Ventilantriebe
  • Betriebs- und Störmeldekontakte

Protokollweg

Modbus RTU → SNMP / BACnet/IP / MQTT

Checkliste für die Projektleitung

  • Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
  • Hutschienenplatz und stabile 12–24-V-Versorgung je Schrank prüfen; kritische Überwachung über USV versorgen.
  • Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Leckageüberwachungszentralen, Ventilantriebe, Betriebs- und Störmeldekontakte, angebunden über Modbus RTU. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: das DCIM, die GLT, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als SNMP / BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Leckageüberwachungszentralen, Ventilantriebe, Betriebs- und Störmeldekontakte
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
das DCIM, die GLT, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (SNMP / BACnet/IP / MQTT)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
  • Zeitgestempelte Aufzeichnungen für Nachweis und Berichte
  • Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen

Weitere Lösungen: Rechenzentrum

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