Leckageüberwachung
Das Problem
Lecks unter dem Doppelboden durch Klimageräte, Kaltwasserleitungen oder Befeuchter bleiben unbemerkt, weil die Leckzentrale nur lokal summt.
Lösungsübersicht
MILESGO-Gateways erfassen Daten von Leckageüberwachungszentralen, Ventilantriebe, Betriebs- und Störmeldekontakte über Modbus RTU und liefern sie als SNMP / BACnet/IP / MQTT an das DCIM, die GLT, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.
Typischer Umfang
- Leckageüberwachungszentralen
- Ventilantriebe
- Betriebs- und Störmeldekontakte
Protokollweg
Modbus RTU → SNMP / BACnet/IP / MQTT
Checkliste für die Projektleitung
- Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
- Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
- Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
- Vor dem ersten Standort eine Namenskonvention für Standorte und Anlagen festlegen, damit alle Daten vergleichbar sind.
- Hutschienenplatz und stabile 12–24-V-Versorgung je Schrank prüfen; kritische Überwachung über USV versorgen.
- Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.
Projektergebnisse
- Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
- Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
- IP-Adressplan und Netzplan
- FAT- und SAT-Protokolle
- Bestandsdokumentation und Bedienerschulung
Systemarchitektur
Feldebene: Leckageüberwachungszentralen, Ventilantriebe, Betriebs- und Störmeldekontakte, angebunden über Modbus RTU. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: das DCIM, die GLT, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als SNMP / BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.
Systemaufbau
- Feldgeräte
- Leckageüberwachungszentralen, Ventilantriebe, Betriebs- und Störmeldekontakte
- Edge / Integration
- MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
- Übergeordnete Systeme
- das DCIM, die GLT, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (SNMP / BACnet/IP / MQTT)
- Werkzeuge und Inbetriebnahme
- Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort
Software- und KI-Funktionen
- Alarmreduktion und Gruppierung nach UrsacheGeplant
Umsetzungsschritte
- 1
Bestandsaufnahme und Punktliste
Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.
- 2
Planung und Freigabe der Punktliste
Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.
- 3
Konfiguration und FAT
Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.
- 4
Montage und Verdrahtung
Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.
- 5
SAT und Alarmtests
Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.
- 6
Übergabe und Support
Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.
Kundennutzen
- Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
- Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
- Zeitgestempelte Aufzeichnungen für Nachweis und Berichte
- Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
Weitere Lösungen: Rechenzentrum
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