USV-Batterieüberwachung
Das Problem
Eine schwache Zelle kann die Autonomie eines ganzen Strangs verkürzen, doch die Batteriemonitore werden nur bei der jährlichen Wartung ausgelesen.
Lösungsübersicht
MILESGO-Gateways erfassen Daten von Batterieüberwachungsgeräte, USV-Anlagen, Temperatur- und Feuchtesensoren über Modbus RTU / Modbus TCP / SNMP und liefern sie als SNMP / MQTT / BACnet/IP an das DCIM, das NMS (SNMP-Manager), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.
Typischer Umfang
- Batterieüberwachungsgeräte
- USV-Anlagen
- Temperatur- und Feuchtesensoren
Protokollweg
Modbus RTU / Modbus TCP / SNMP → SNMP / MQTT / BACnet/IP
Checkliste für die Projektleitung
- Registerlisten und Protokolldokumente früh bei jedem Gerätehersteller anfordern; eine fehlende Liste ist die häufigste Verzögerung.
- RS-485: geschirmte verdrillte Leitung, Linientopologie, Abschluss an beiden Enden, max. 32 Teilnehmer je Segment ohne Repeater.
- MIB-Dateien, SNMP-Versionen und v3-Zugangsdaten für jedes USV-, PDU- und Klimamodell beschaffen.
- Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
- Lokale Speicherung bestätigen, damit Daten Netzausfälle überstehen, und die Vorhaltedauer festlegen.
- Konfigurationssicherungen, Punktliste, IP-Plan und Bestandspläne übergeben, mit kurzer Bedienerschulung.
Projektergebnisse
- Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
- Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
- IP-Adressplan und Netzplan
- FAT- und SAT-Protokolle
- Bestandsdokumentation und Bedienerschulung
Systemarchitektur
Feldebene: Batterieüberwachungsgeräte, USV-Anlagen, Temperatur- und Feuchtesensoren, angebunden über Modbus RTU / Modbus TCP / SNMP. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: das DCIM, das NMS (SNMP-Manager), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als SNMP / MQTT / BACnet/IP erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.
Systemaufbau
- Feldgeräte
- Batterieüberwachungsgeräte, USV-Anlagen, Temperatur- und Feuchtesensoren
- Edge / Integration
- MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
- Übergeordnete Systeme
- das DCIM, das NMS (SNMP-Manager), SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (SNMP / MQTT / BACnet/IP)
- Werkzeuge und Inbetriebnahme
- Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort
Software- und KI-Funktionen
- Indikatoren für vorausschauende Wartung aus AnlagentrendsGeplant
Umsetzungsschritte
- 1
Bestandsaufnahme und Punktliste
Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.
- 2
Planung und Freigabe der Punktliste
Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.
- 3
Konfiguration und FAT
Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.
- 4
Montage und Verdrahtung
Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.
- 5
SAT und Alarmtests
Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.
- 6
Übergabe und Support
Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.
Kundennutzen
- Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
- Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose
- Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
- Zeitgestempelte Aufzeichnungen für Nachweis und Berichte
Weitere Lösungen: Rechenzentrum
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