MILESGO
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Wasser und UmweltS47

Überwachung von Behältern und Speichern

Das Problem

Dachtanks und Speicher laufen über oder leer, weil Niveauschalter nur die lokale Pumpe schalten und niemand vor der ersten Beschwerde gewarnt wird.

Lösungsübersicht

MILESGO-Gateways erfassen Daten von Füllstandssensoren, Pumpensteuerungen und Anlasser, Wasseranalysatoren (pH, Trübung, Chlor, O2), Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte über Modbus RTU / LoRaWAN und liefern sie als MQTT / BACnet/IP / Modbus TCP an die GLT, SCADA, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme. Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.

Typischer Umfang

  • Füllstandssensoren
  • Pumpensteuerungen und Anlasser
  • Wasseranalysatoren (pH, Trübung, Chlor, O2)
  • Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte

Protokollweg

Modbus RTU / LoRaWAN → MQTT / BACnet/IP / Modbus TCP

Checkliste für die Projektleitung

  • Für verdrahtete Signale jeden DI/DO/AI/AO mit Typ (potenzialfrei, 4–20 mA, 0–10 V, PT1000) auflisten und E/A-Module danach wählen.
  • Regelsequenz (Start-/Stoppfolge, Verriegelungen, Sollwerte, Verhalten bei Kommunikationsausfall) vor der Programmierung schreiben und freigeben lassen.
  • Alarmmatrix (Priorität, Empfänger, Eskalation) festlegen und jeden Alarm bei der Abnahme durchgängig testen.
  • Vor der Entscheidung für Mobilfunk an jedem Standort 4G-Empfang und SIM-Datentarif prüfen.
  • Außenstandorte brauchen ein wetterfestes, belüftetes Gehäuse mit Überspannungsschutz; die Gateways sind Schrankgeräte (Betrieb -20 °C bis +70 °C).
  • Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.

Projektergebnisse

  • Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
  • Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
  • IP-Adressplan und Netzplan
  • FAT- und SAT-Protokolle
  • Bestandsdokumentation und Bedienerschulung

Systemarchitektur

Feldebene: Füllstandssensoren, Pumpensteuerungen und Anlasser, Wasseranalysatoren (pH, Trübung, Chlor, O2), Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte, angebunden über Modbus RTU / LoRaWAN. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: die GLT, SCADA, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme, die die Daten als MQTT / BACnet/IP / Modbus TCP erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.

Systemaufbau

Feldgeräte
Füllstandssensoren, Pumpensteuerungen und Anlasser, Wasseranalysatoren (pH, Trübung, Chlor, O2), Tür-, Einbruch- und Schranköffnungskontakte
Edge / Integration
MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
Übergeordnete Systeme
die GLT, SCADA, SMS-, E-Mail- und Messenger-Alarme (MQTT / BACnet/IP / Modbus TCP)
Werkzeuge und Inbetriebnahme
Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort

Software- und KI-Funktionen

  • Last- und VerbrauchsprognoseGeplant

Umsetzungsschritte

  1. 1

    Bestandsaufnahme und Punktliste

    Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.

  2. 2

    Planung und Freigabe der Punktliste

    Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.

  3. 3

    Konfiguration und FAT

    Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.

  4. 4

    Montage und Verdrahtung

    Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.

  5. 5

    SAT und Alarmtests

    Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.

  6. 6

    Übergabe und Support

    Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.

Kundennutzen

  • Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
  • Unbesetzte Standorte ohne ständiges Personal überwacht
  • Auffälligkeiten früh erkannt, bevor sie zu Ausfällen werden
  • Verlässliche Trenddaten für Optimierung und Fehlerdiagnose

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