Integration von Ladestationen
Das Problem
Neue Ladepunkte im Parkhaus können den Gebäudeanschluss überlasten, doch GLT und Energiesystem sehen weder Ladeleistung noch Störungen.
Lösungsübersicht
MILESGO-Gateways erfassen Daten von Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API), Stromzähler, Betriebs- und Störmeldekontakte über Modbus TCP / Modbus RTU und liefern sie als BACnet/IP / MQTT an das Energiemanagementsystem, die GLT, Drittplattformen (HTTP-API). Die Feldgeräte behalten Protokoll und Steuerlogik; die Integration erfolgt durch Konfiguration und Punktzuordnung, nicht durch Sonderprogrammierung.
Typischer Umfang
- Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API)
- Stromzähler
- Betriebs- und Störmeldekontakte
Protokollweg
Modbus TCP / Modbus RTU → BACnet/IP / MQTT
Checkliste für die Projektleitung
- Ladedaten stammen aus der Modbus-Schnittstelle, dem Zähler oder der API der Ladeplattform; je Modell klären, was verfügbar ist (OCPP übernimmt das Gateway nicht).
- Bietet ein Gerät nur eine Hersteller-API oder Cloud, Zugriffsrechte, Datenrate und Kosten vor der Planung mit dem Hersteller klären.
- Wandlerverhältnisse, Zählernummern und Faktoren in der Punktliste erfassen; falsche Faktoren sind die häufigste Ursache für Abrechnungsfehler.
- Zuerst nur lesend in Betrieb nehmen; Schreib- und Stellpunkte erst nach Freigabe durch den Kunden aktivieren.
- IP-Adressplan sowie VLAN- und Firewall-Regeln vor der Installation mit der IT des Kunden festlegen.
- OT-Netze getrennt halten und Fernzugriff per VPN statt über offene Internet-Ports realisieren.
Projektergebnisse
- Freigegebene Datenpunktliste und Protokollzuordnung
- Gateway-Konfigurationen und Sicherungen
- IP-Adressplan und Netzplan
- FAT- und SAT-Protokolle
- Bestandsdokumentation und Bedienerschulung
Systemarchitektur
Feldebene: Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API), Stromzähler, Betriebs- und Störmeldekontakte, angebunden über Modbus TCP / Modbus RTU. Edge- und Integrationsebene: MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller, auf Hutschiene in bestehenden Schränken, fragen jedes Gerät ab, versehen Werte mit Zeitstempel und puffern sie lokal. Obere Ebene: das Energiemanagementsystem, die GLT, Drittplattformen (HTTP-API), die die Daten als BACnet/IP / MQTT erhält. Fernwartung läuft über VPN statt über offene Internet-Ports.
Systemaufbau
- Feldgeräte
- Ladestationen (Modbus-Schnittstelle oder Plattform-API), Stromzähler, Betriebs- und Störmeldekontakte
- Edge / Integration
- MILESGO-Protokoll-Gateways und Edge-Controller
- Übergeordnete Systeme
- das Energiemanagementsystem, die GLT, Drittplattformen (HTTP-API) (BACnet/IP / MQTT)
- Werkzeuge und Inbetriebnahme
- Webbasierte Konfiguration, Import/Export der Punktliste (Excel), Simulation vorab und Diagnosewerkzeuge vor Ort
Software- und KI-Funktionen
- Last- und VerbrauchsprognoseGeplant
- Verbrauchsbaseline und AbweichungswarnungenGeplant
Umsetzungsschritte
- 1
Bestandsaufnahme und Punktliste
Geräte, Protokolle, Registerlisten, Schrankplatz, Stromversorgung und Netzwege erfassen.
- 2
Planung und Freigabe der Punktliste
Jeden Punkt dem Zielprotokoll und -system zuordnen und mit Kunde und Errichter des übergeordneten Systems abstimmen.
- 3
Konfiguration und FAT
Gateway-Konfiguration extern erstellen, simulieren und gegen die freigegebene Punktliste testen.
- 4
Montage und Verdrahtung
Gateways auf Hutschiene montieren, RS-485 / E/A / Ethernet verdrahten, IP-Plan umsetzen.
- 5
SAT und Alarmtests
Werte mit Vor-Ort-Anzeigen vergleichen, jeden Alarm und Befehl durchgängig testen.
- 6
Übergabe und Support
Konfigurationssicherungen, Punktliste und Bestandsunterlagen übergeben; Bediener schulen.
Kundennutzen
- Verbrauch nach Bereich, Anlage und Zeitraum sichtbar
- Eine Sicht auf alle Gewerke statt getrennter Herstellerkonsolen
- Alarme erreichen die zuständige Person per SMS, E-Mail oder Messenger
- Verbrauch nach Mieter, Abteilung oder Kostenstelle zuordenbar
Weitere Lösungen: Energie und Strom
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